Plattform PowerApps

Herausforderung Kundenportal in der Speditionswelt
- PowerApp Lösung ?!

Seit einiger Zeit werden App-Baukästen beworben, mit denen selbst IT-Laien innerhalb von wenigen Stunden ihre eigene App entwickeln können. Da es gerade bei Speditionen nicht den einen Standard für die internen Prozesse gibt und eine individualisierte App somit außerordentlich vorteilhaft wäre, habe ich die neue Entwicklungsmethode genauer beleuchtet.Im Folgenden finden Sie die Antworten auf die folgenden Fragen:
  • Wie funktionieren App-Baukästen? (Microsoft PowerApps)
  • Welche Vorteile bieten PowerApps?
  • Welche Nachteile bringen PowerApps mit sich?
  • Können IT-Laien ihre eigene App entwickeln?

Power-Apps – Was ist das?

Für die Entwicklung einer App gibt es prinzipiell mehrere Technologien, darunter zum einen die herkömmliche Web-Entwicklung von Portalen und E-Shops sowie zum anderen die von Microsoft eingeführte Möglichkeit der App-Entwicklung mithilfe PowerApps umzusetzen.

Wie bei der traditionellen Entwicklung gibt es auch bei den PowerApps ein Backend, in dem die Daten bzw. die Datenquellen verwaltet werden.
Im Rahmen von PowerApps können Sie Mustervorlagen und Datenquellen miteinander kombinieren, sodass innerhalb von wenigen Stunden eine funktionsfähige App kreiert werden kann. Mit etwas Übung kann diese dann nach und nach immer besser auf die Bedürfnisse von Ihnen und Ihrer Spedition angepasst werden.

Vorteile von PowerApps

Ein entscheidender Vorteil von App-Baukästen wie PowerApps gegenüber der herkömmlichen Entwicklung liegt darin, dass ein Unternehmen hierdurch sowohl Zeit als auch Geld sparen kann. Die App-Entwicklung mithilfe vorgefertigter Bausteine ist verhältnismäßig einfach und erleichtert das Vorhaben ungemein. Auch in Eigenregie ist es für einen Laien möglich, sich in relativ kurzer Zeit das notwendige Wissen anzueignen, um eine kleine, funktionstüchtige PowerApp zu kreieren.

Wenn Ihr Unternehmen bereits eine Office 365 Lizenz besitzt, können Sie bei vielen Lizenzvarianten die entsprechenden PowerApps Funktionen kostenfrei nutzen. Andernfalls gibt es eine 30 Tage Testlizenz, die man einmal verlängern kann. Es lohnt in jedem Fall einmal in das Microsoft Baukastensystem auszuprobieren.

Auch mit Partnerunternehmen können Sie sich über die Benutzerverwaltung ganz leicht verknüpfen. Für eine Interaktion zwischen Kunden und Dienstleistern, die keine Office 365 Lizenzen haben, hat Microsoft “PowerApps Portals” entwickelt. Hier gibt es weitere Vorlagen, mit denen per Klick ganze Landigpages nach unterschiedlichen Bedürfnissen automatisiert erstellt werden können. Da die Entwicklung erst vor Kurzem veröffentlicht worden ist, gibt es noch ein paar Stolpersteine, die ausgebessert werden müssen, bevor Ihr PowerApps Portal in den Live-Betrieb gehen sollte.

Sollen mehreren Datenquellen miteinander verbunden werden, kann dies über den Common Data Service (CDS) realisiert werden. Der Common Data Service (CDS) ist ein Herzstück von PowerApps und dient als Datengrundlage für die Entwicklung von Canvas und Modellgesteuerte (model-driven) Apps. Hier können Sie Ihrer App einfach eine Tabelle oder andere Felder hinzufügen oder importieren. Auch die Daten bestehender Systeme lassen sich importieren oder verknüpfen.
Model-driven Apps können optimal für die Erfassungsprozess von Kundendaten und Aufträgen genutzt werden. Mit dem Nachteil, dass die Individualisierbarkeit stark eingeschränkt ist.

Die Leichtigkeit von PowerApps beruht auf der Verwendung von Datentabellen. Nachdem Sie sich für eine Vorlage entschieden haben, werden die gewünschten Felder in die Vorlage integriert und schon haben Sie eine einfache App. Sofern Sie sich vor der Entwicklung gründlich überlegen, wie genau Ihr Datenmodell aussehen soll, können Sie auch mehrere Datenquellen miteinander verknüpfen.

Nachteile von PowerApps

So einfach diese neue Art der App-Entwicklung auch ist, ebenso schnell muss man sich bei der Entwicklung auf die ersten Herausforderungen einstellen. Neben den Herausforderungen, die daraus resultieren, dass PowerApps Portals noch in den Kinderschuhen steckt, bringt die App-Entwicklung mit Microsoft PowerApps noch ein paar weitere Stolpersteine mit sich, die es zu überwinden gilt.

Zwar können Sie mehrere hundert Connectoren nutzen, um die bestehenden Datenquellen in Ihrer App zu verbinden, der Verbindungsaufbau zu den Connectoren ist jedoch mit einigen Schwierigkeiten verbunden: Um beispielsweise auf eine MySQL-Datenbank zugreifen zu können, müssen Sie ein lokales Gateway installieren, um eine Verbindung zu der Datenquellen ermöglichen zu können. Ob die Verbindung zugelassen wird, hängt wiederum von ein paar verschiedenen Faktoren ab.

Weitere Stolpersteine bestehen im Lizenzrecht von Microsoft. Hier gibt es unterschiedliche “Pläne”, die es erlauben, PowerApps zu verwenden und auf die verschiedenen Connectoren zuzugreifen. Bei den normalen Business- und Enterprise-Plänen können Sie zwar PowerApps verwenden, jedoch können Sie nur auf Sharepoint und OneDrive zugreifen. In den meisten Fällen ist allerdings eine Verbindung zu den Common Data Service Premium Connectoren erforderlich. Hierfür ist dann mindestens eine zusätzliche PowerApps Plan 1 Lizenz erforderlich.

App-Entwicklung für IT-Laien – Geht das?

Die Erstellung von Apps auf Grundlage von Excel wird Ihnen sicherlich auch ohne Programmierkenntnisse gelingen, nachdem Sie sich ausreichend in das Thema eingelesen haben. Bei komplexeren Anforderungen werden IT-Laien jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell auf die ersten Stolpersteine treffen.
Ohne professionelle Unterstützung wird die Entwicklung komplexerer PowerApps deshalb erfahrungsgemäß viel Zeit in Anspruch nehmen oder gar scheitern.

Wie Sie sehen, ergibt sich bei der Entwicklung einer eigenen PowerApp eine Komplexität, die nicht von der Hand zu weisen ist. Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit Software- bzw. App-Entwicklung nicht besonders gut auskennen, noch nie von lokalen Gateways gehört haben oder nicht warten wollen, bis die Funktionsfähigkeit von PowerApp Portals vollständig ausgereift ist, empfiehlt es sich, einen externen Dienstleister zurate zu ziehen.

Gerne stehe ich Ihnen mit Rat und Tat dabei zur Seite, die Abläufe Ihrer Spedition in Ihrer App so abzubilden, dass Sie Ihre Prozesse zukünftig noch effizienter und gewinnbringender gestalten zu können.

SpediHub Web

Wenn Sie bereits viele Prozesse in Ihrer Spedition digitalisiert haben, sollten Sie zunächst genau prüfen, ob es überhaupt Sinn macht, mit PowerApps noch weitere Prozesse zu optimieren. In vielen Fällen wird das Kerngeschäft einer Spedition bereits optimal mit der integrierten Speditionssoftware abgebildet.

Falls Sie mit Ihren Kunden derzeit hauptsächlich per E-Mail oder Telefon kommunizieren, bietet Ihnen SpediHub noch Optimierungspotential, um Ihre Abläufe so effektiv wie möglich zu gestalten und somit Zeit und Geld zu sparen.

Wäre es nicht geschickt, wenn Ihr Kunde die mit Ihnen vereinbarten Vertragsbedingungen je Route in einem geschützten Online-Bereich einsehen und hier Aufträge buchen, anpassen oder auftragsbezogene Mitteilugen senden könnte? Hierfür steht SpediHub Web.

An dem Kerngeschäft ändert sich primär erstmal nichts. Sie planen Ihre Touren wie gewohnt. Der Vorteil besteht darin, dass Ihren Kunden die entsprechenden Datensätze über den SpediHub Online-Bereich zur Verfügung stehen, nachdem Sie die Daten freigegeben haben. Der Kunde wird anschließend direkt per E-Mail informiert, wenn sich der Auftrags-/Versandstatus im SpediHub Portal ändert. Auf diese Weise können Sie viel Geld im Büro sparen. Sie erhalten deutlich weniger Nachfragen von Ihren Kunden und Ihre Kunden sind immer auf dem neuesten Stand, auch ohne dass Sie sie per Telefon oder E-Mail über den aktuellen Status informieren.

 

Tagespreisraten

Neben den Informationen zu Statusänderungen können Ihre Kunden im SpediHub Web Preise einsehen. Ein immenser Vorteil von unseren aufbereiteten Tourpreisinformationen liegt darin, dass Ihre Preise deutlich transparenter werden – sowohl für Ihre Kunden als auch intern in Ihrer Spedition. So können Sie gezielt Preise global freigeben und können sich die Zeit für die individuelle Berechnung ersparen.

Wenn ein Kunde oder Interessent eine bestimmte Verbindung anfragt, so kann er die Realisierung mit dem freigegeben Preis im SpediHub Web direkt buchen.

 

Sie bekommen die Preisanfrage direkt übermittelt. Wie Sie die darauffolgenden Prozesse intern gestalten möchten, hängt wiederum von Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen bezüglich des Automatisierungsgrades ab.

 

Gerne unterstütze ich Sie dabei herauszufinden, welcher Automatisierungsgrad für Ihre Spedition empfehlenswert ist, welche Prozesse Sie mithilfe Ihrer eigenen App effizienter gestalten können und wie diese Optimierungen umsetzbar sind.

 

Praxis Beispiele

Hier finden Sie ein paar nützliche Beispiele, welche Apps man mit PowerApps entwicklen kann:

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